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Auf dieser Seite informieren wir über unsere Aktivitäten rund um Wermelskirchen:
Unsere Reviere
Formulare
Gelungene Kitzrettung in Revier Wk III
Ende Mai erreichte den Pächter von Revier Wk III die
Nachricht der Landwirte, über die geplanten ersten
Wiesenschnitte für den darauffolgenden Tag.
Kurzfristig wurden ein paar Helfer mobilisiert und
etwa 4ha zur Mahd anstehende Wiesen abgesucht.
Diese lohnenswerte Aktion dauerte insgesamt etwa
7 Stunden. 8 Helfer und 4 Hunde retteten
hierdurch 4 Rehkitze und 2 Junghasen vor
dem sicheren Mähtod.
Auf Initiative der Jagdgenossenschaft Darbringhausen und der Arbeitsgemein-
schaft "Schwarzwild Dhünngebiet" fand am 30. November 2002 eine revierüber-
greifende Bewegungsjagd auf Schwarzwild statt. Hieran beteiligte sich auch ein
Großteil der Reviere aus dem Hegering Wermelskirchen.
Zunehmender Wildschaden durch Schwarzwild und die immer näher rückende
Schweinepest machen neue Wege in der effektiven Schwarzwildbejagung erfor-
derlich. Diesem Aufruf folgten insgesamt 14 Reviere an und im Dhünngebiet. Es
war keine Drückjagd im herkömmlichen Sinne mit vielen Treibern und Hunden,
sondern eine großflächige Beunruhigung mit wenigen kurzläufigen Hunden und
möglichst vielen abgestellten Schützen an den Wechseln. Ziel war durch weiträu-
mige Beunruhigung das Schwarzwild relativ ruhig auf die Läufe zu bringen, damit
dem einzelnen abgestellten Schützen das Wild langsam ziehend vor die Büchse
kommt und in Ruhe angesprochen werden kann, damit ein selektives Erlegen ge-
währleistet ist. Koordiniert und für die Jäger federführend organisiert wurde das
Ganze durch Herrn Plescher vom Wupperverband und für die Bereiche des Hege-
ring Wermelskirchen durch den Sprecher der Revierpächter, Herr Klaus Hake.
Jedes einzelne Revier stellte hierzu Schützen und Treiber mit geeigneten Hunden
in eigener Regie selbständig ab. Gemeinsam traf man sich dann nachmittags zum
Streckelegen und Schüsseltreiben, welches die Jagdgenossenschaft Dabringhausen
freundlicherweise finanzierte.
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Da sich die Strecke, sowie das in Anblick gekommene Schwarzwild doch in Gren-
zen hielt, sollte man annehmen, dass die Bestände im großräumigen Dhünngebiet
nicht übermäßig hoch sind.
Es war alles in allem eine gelungene gut organisierte Aktion, die eine effektive
Schwarzwildbewirtschaftung im Zusammenwirken der Jagdreviere widerspiegelt.
Ein angenehmer Nebeneffekt war die gesellige Zusammenkunft vieler Jäger und
Jagdgenossen. Eine Fortsetzung solcher oder ähnlicher gemeinsamer Aktionen ist
wünschenswert.
Tragischer Mähtod
Im Revier Wk VII kam es trotz umfangreicher Beunruhigung (Wildscheuchen) und intensi-
vem Absuchen der zur Mahd anstehenden Wiesen zum tragischen Mähtod eines Kitzes.
Die Pächter sowie der Landwirt sind tief betroffen, dass ihre Bemühungen für dieses Kitz
erfolglos waren. Aber wer weiß, wie viele andere Wildtiere die Wiesen aufgrund der Beun-
ruhigung schon vorher verlassen hatten.
Rollende Waldschule auf der Kirmes in Dhünn
Am Samstag, den 21.08.2010 und Sonntag, den 22.08.2010 war die Rollende Waldschule erst-
malig auf der Kirmes in Dhünn vertreten. Bei wunderbarem Sonnenschein konnten die heimi-
schen Wildarten für die Gäste der Kirmes ausgestellt werden. Für die Kinder gab es neben der
Möglichkeit, die Tiere auch einmal anzufassen, einen Maltisch, an dem sie Wildtiere ausmalen
konnten. Dieses Angebot wurde von den Kindern genutzt. Sie holten sich teilweise sogar die
Präparate an den Tisch, um sie möglichst naturgetreu nachzumalen. Erstaunlich hoch war auch
das Interesse der Eltern und Großeltern an den heimischen Wildtieren.
Die Rollende Waldschule ist auch hier in Dhünn auf durchweg positive Resonanz gestoßen.
Hubertus 2010
Am 3. November trafen sich die Wermelskirchener Jäger traditionell zum Hubertusessen. Wie
bereits in den letzten Jahren war auch dieses mal wieder die Gaststätte „Centrale“ die Heimstatt
für das gemütliche Beisammensein.
Einige Reviere hatten während des Tages kleinere Ansitzjagden durchgeführt und dadurch un-
seren revierlosen Jägern die Möglichkeit gegeben, aktiv zu werden.
Zum Auftakt spielte das Bläserkorps der „Bergischen Hörner“ einige Stücke und bewies wieder
einmal seine musikalische Klasse. Zwischendurch begrüßte Hegeringleiter Hajo Geiser die 37
anwesenden Jägerinnen und Jäger. Zudem hatte er die erfreuliche Aufgabe, den Jagdkönig des
Tages zu küren. Die traditionelle Schützenkette durfte in diesem Jahr Kurt Neuhaus entgegen
nehmen, der am morgen in einem Dabringhauser Revier ein Rickenkitz zur Strecke bringen
konnte. Waidmannsheil!
Anschließend wurde zum Essen geblasen. Bei Grünkohl mit Mettwurst, so wie Kasseler mit
Püree und Sauerkraut ließ man es sich schmecken. Es entwickelte sich ein gemütlicher Abend
mit anregenden Gesprächen, die bis in den späten Abend andauerten.
Der große Zuspruch zu dieser Veranstaltung lässt darauf schließen, dass der Hegering diese
Veranstaltung auch in den nächsten Jahren im Programm haben wird.
Bericht: Matthias Ueberholz